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Stadt Oberndorf am Neckar
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Oberndorf und Thierville setzen in bewegten politischen Zeiten ein Zeichen für Europa

Als Premiere in den Räumen des Europaparlaments bezeichnete MdEP Dr. Andreas Schwab die Erneuerung der deutsch-französischen Städtepartnerschaft Oberndorf am Neckar und Thierville sur Meuse.

In Brüssel ein gemeinsames Bekenntnis zu Europa abzugeben war aus der Überlegung heraus entstanden, an welchem Ort die Menschen an der Basis ihre Stimme wirkungsvoll erheben können für ein geeintes Europa in Freiheit und Frieden, für Freundschaft und Verständnis über nationale Grenzen hinaus. Der Staatsakt anlässlich “100 Jahre Schlacht von Verdun“ am 29. Mai 2016, zu welchem eine Oberndorfer Delegation eingeladen war, wurde zum Auslöser für diese Feierstunde, in welcher man die 35-jährige Jumelage bekräftigte und schriftlich zusicherte, sich auch künftig intensiv für diese europäische Wertegemeinschaft einzusetzen und an deren Zukunftsfähigkeit mitzuarbeiten. Denn vor den Grabfeldern von Verdun bezeichneten der damalige Präsident Francois Holland und Bundeskanzlerin Angela Merkel die deutsch-französische Freundschaft als unverzichtbarer Baustein im europäischen Gefüge und warben eindringlich, Zeichen zu setzen für Europa, einzustehen für die europäische Idee, Überzeugungsarbeit zu leisten. So gab Bürgermeister Hermann Acker die Richtung nach Brüssel vor, wobei die Städtepartnerschaft in diesen Tagen eine neue Dimension erfahren durfte. Eingebettet war die Vertragsunterzeichnung in eine Reihe von Gesprächen, welche die Arbeit der EU nahe brachten, einen Einblick in die wesentlichen Organe vermittelten und zudem für den Meinungsaustausch Zeit ließen. Die Leiterin des Europabüros der Württembergischen Kommunen, Caroline Bogenschütz, gab an konkreten Beispielen Auskunft für die direkten Auswirkungen der EU-Vorgaben auf die kommunale Ebene. Über die Arbeit der europäischen Kommission als Motor der EU referierte Michael Niejahr und aus Brüsseler Perspektive kommentierte Gert Jauernig den Weg des Landes Baden-Württemberg, sich in europäische Entscheidungsprozesse einzubringen. Alle Referenten zollten den beiden Delegationen Respekt, das Bekenntnis zu Europa in einem solchen Rahmen abzulegen. Als Wichtiges und richtiges Zeichen für das „Projekt Europa“ stufte auch EU-Kommissar Günther Oettinger den Besuch der deutsch-französischen Delegation ein. Man brauche solche Zeichen aktiv gelebter Freundschaften, Amateure im Ehrenamt, die sich für ein Europa stark machen.
Bild: Bürgermeister-Stellvertreterin Jocelyne Champesme (Thierville) und Bürgermeister Hermann Acker (Oberndorf a.N.) bei der erneuten Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrages mit MdEP Dr. Andreas Schwab (hintere Reihe, zweiter von rechts).

     
 
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